15. Österreichischer Kongress für Führungskräfte in der Altenpflege
14.-15.06.2018 - Congress Schladming

Moderatoren

Verena Leonhardt steht schon seit Kindestagen auf der Bühne. Mit 11 Jahren entdeckte sie die Liebe zum Gesang, mit 17 folgten Tanz und Schauspiel. In Wien schloss die gebürtige Aflenzerin (Steiermark) neben dem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft auch den Lehrgang für Elementare Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien erfolgreich ab. In der Steiermark war sie zudem als Kindermusical-Komponistin tätig, spielte Solorollen in den Musicals „Es ist Zeit“, „Grenzenlos“ und „Chez Moulin Rouge – Die Mädchen von Montmartre“ und stand gemeinsam mit Sarah Hucek mit den Kabaretts „Wartezimmerbeichten“ und „Urlaubssünden“ auf der Bühne. Es folgte ein Jahr in Hongkong als Lehrerin der Vienna Boys Choir Music Academy. Wieder zurück ist sie als Co-Leiterin der Kinder- und Jugendmusicalgruppe Aflenz sowie als Gesangscoach tätig.

Gemeinsam mit Sarah Hucek moderierte sie in den Jahren 2013 und 2017 den Altenpflegekongress des SHV Bruck/Mur.
Schauspieler, Regisseur, Moderator, Präsentator, 12 Jahre TV-Erfahrung, Produzent, langjährige Erfahrung als Sprecher im Bereich Film, Hörfunk und Fernsehen (Werbung, e-learning, CDs, Lesungen etc.).
Medientraining: Stimme-Sprache-Auftreten, Gruppen- und Einzelcoaching, Kamera- und Interviewtechniken.
Erlebnis- und Eventmarketing, Projektmanagement und Organisation.

Aktuelles Programm: LUSTVOLL Lesung mit Kurt Shalaby. Musik Christiane
Hörlein (Viola) & Petra Hopferwieser (Cello)

Referenten

Christine Brunnsteiner war 30 Jahre lang als Journalistin sowie TV-und Radiomoderatorin beim ORF Steiermark tätig, und leitet seit 2010 die Generationenplattform WIR FÜR UNS mit Sitz in Eisenerz. 

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, durch unbürokratische Hilfeleistungen die Lebenssituation alter und hochaltriger Menschen zu verbessern, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, möglichst lange am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Als Buchautorin widmet sich Christine Brunnsteiner den Themen Gesundheit und Altern.
Hans Knauß ist bekannt als Spitzensportler und Moderator im Alpinen Schisport. 
Sein erstes Weltcuprennen gewann Hans Knauß 1995 in Alta Badia. Darauf folgten sechs weitere Weltcup-Siege in drei verschiedenen Disziplinen (Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf). Einer seiner größten Erfolge war der Abfahrtssieg auf der legendären Kitzbühler-Streif 1999.

Auch bei Großereignissen war Hans Knauß erfolgreich und gewann zwei Medaillen bei Weltmeisterschaften und eine Medaille bei Olympischen Spielen.

Die knappsten WM-Entscheidungen der Geschichte brachten ihm den Spitznamen "Hundertstel-Hans" ein. Bei der Ski-WM 1999 in Vail / Beaver Creek wurde er mit nur 1/100 Sekunde Rückstand Dritter (hinter Hermann Maier und Lasse Kjus, die ex equo Platz 1 belegten).

Nachdem Hans Knauß im November 2004 wegen eines verunreinigten Nahrungsergänzungsmittels seine Laufbahn als Schirennläufer frühzeitig beenden musste, widmete er sich seiner zweiten Karriere.
Als Co-Kommentator für den ORF begleitet er den alpinen Schizirkus rund um den Globus; kommentiere und analysiere die spektakulärsten Weltcuprennen.

Seine Leidenschaft für Geschwindigkeit lebte er in den Jahren 2006 bis 2008 als Autorennfahrer in der FIA GT-Meisterschaft und der FIA GT3 Europameisterschaft aus.

Zusätzlich wird Hans Knauß für Werbespots diverser Unternehmen engagiert und hält Vorträge über Motivation und den Umgang mit Rückschlägen.

Menschen-zugewandte Unternehmenskulturen – Erfolgsmuster aus Sicht der modernen Hirnforschung
Wie gelingt es Menschen, die in ihnen liegenden Potenziale optimal zu entfalten? Welche Muster haben Einfluss darauf, dass Einzelne, Teams oder gesamte Unternehmen besonders gut über sich hinaus wachsen? Und wie kann man dieses Wissen für sich persönlich als auch beruflich nutzen?

Sebastian Purps-Pardigol hat einige Antworten darauf. Er verbindet Wissenschaft und Wirtschaft auf besondere Art und Weise: In seinem 2015 erschienenen Werk „Führen mit Hirn“ analysierte er fünf Jahre lang Firmen mit Menschen-zugewandten Unternehmenskulturen. Er erklärt mit Hilfe neurowissenschaftlicher Erkenntnisse die dahinter liegenden Erfolgsmuster. Prof. Dr. Gerald Hüther – Deutschlands bekanntester Neurobiologe – bescheinigt „Sebastian Purps-Pardigol ist der Erste, der die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung so darstellt und nutzt, wie ich es mir wünsche und wie es kaum einem anderen gelingt“

„Führen mit Hirn“ ist schnell in die deutschen Bestsellerlisten aufgestiegen, ist 2016 in den USA und 2017 in China erschienen.

In seinem ermutigenden Vortrag vermittelt Purps-Pardigol sehr interaktiv die Essenz seiner Erkenntnisse.

Birgit Gebhardt führt Trendentwicklungen zu plausiblen Vorstellungen von Zukunft zusammen. Im Auftrag der Körber Stiftung entwickelte die Trendforscherin in ihrem Buch „2037- unser Alltag in der Zukunft“ ein Lebensszenario unserer Gesellschaft in 20 Jahren. 

Als Geschäftsführerin des Trendbüros verantwortete sie fünf Jahre das branchenübergreifende Projektgeschäft des Beratungsunternehmens, dem sie von 2001 bis 2012 angehörte. 

Seit 2012 erforscht sie neue Modelle des vernetzten Wirtschaftens und Arbeitens und berät branchenübergreifend Kunden auf dem Weg in die „New Work Order“, deren Chancenfelder sie in den gleichnamigen Studien beschreibt. 



Neuer Drive für Change: Roboter, Intelligente Umgebungen und neue Serviceleistungen
Die Arbeitswelt erlebt einen Strukturwandel, den größten Change seit der Industrialisierung.  Und es sieht so aus, als würde uns der Wandel künftig permanent beschäftigen. Mit der Logik der Vernetzung verändert sich alles: Unser Wirtschaften, unser Wertschöpfen, unsere Tätigkeitsprofile, Kompetenzen und Ausbildungsformate. 
Dies betrifft auch soziale Dienstleistungen, wie die Pflege und Versorgung im Alter. 

Zum einen steigern intelligente Umgebungen und persönlich zugeschnittene Services Erwartungshaltung und Wettbewerb.  Zum anderen sollten auch Pflegedienstleistungen in ihren Arbeitsabläufen von Algorithmen und Robotern profitieren können.  Unser bisheriges Bild von Pflegerobotern trifft das neue Möglichkeitsspektrum nur unzureichend. Digitale Vernetzung meint nämlich in erster Linie Kommunikation – und zwar so direkt, inhaltsgetrieben, intelligent und effizient wie es nie zuvor möglich war. Im Internet der Dinge und Dienste kommunizieren Menschen mit Maschinen, Rechner mit Robotern, Sensoren mit Sendern. 

Das ermöglicht Patienten mehr Teilhabe, Auswahl, Services, Unterhaltung und Selbstbestimmung in der Versorgung. Und für die Pflegearbeit mehr Entlastung, weniger Routine, einfachere Kontrolle und Dokumentation und permanente Optimierung der eigenen Serviceleistung. 



Stefan Verra ist einer der gefragtesten Körpersprache-Experten in Europa und zeigt jährlich über 50.000 Menschen, von Europa bis China, wie sie Körpersprache bewusster lesen und einsetzen können. Er ist Dozent an verschiedenen Universitäten, Bestseller-Autor und analysiert als TV-Experte Mimik, Gestik und Haltung von prominenten Persönlichkeiten.

Thema
Es gibt die Dauerschwätzer, die quasseln wie ein Wasserfall, ohne wirklich etwas zu sagen. Es gibt die vermeintlichen Philosophen, die mit wenigen Worten angeblich viel sagen, was aber außer ihnen keiner kapiert. Und es gibt den Körper, den menschlichen Körper, der gar nichts sagt, aber umso mehr spricht und das auch noch entwaffnend ehrlich. 

Körpersprache-Experte Stefan Verra lüftet die Geheimnisse der nonverbalen Kommunikation. Mit tiefgehendem Know-How und italienischem Temperament analysiert er Mimik, Gestik und Haltung – weit über das simple Deuten von Einzelsignalen hinaus erklärt die Grundprinzipien der Körpersprache.
Kira Grünberg war Leichtathletin des Jahres 2014 und eine der ganz großen Hoffnungen für die Olympischen Spiele in Rio 2016. Die österreichische Stabhochspringerin hält alle österreichischen Rekorde. Am 30. Juli 2015 verletzte sich Kira bei einem Trainingssprung schwer, brach sich den 5. Halswirbel und ist seitdem querschnittsgelähmt. 

Ihr bewundernswerter Umgang mit dem Schicksal berührte die Öffentlichkeit auf der ganzen Welt. Sie wurde zur „Woman of the Year 2015“ (Look Award) und zur „Stärksten Frau des Jahres“ 2015 (Leading Ladies Award) gewählt. In ihren Vorträgen spricht sie darüber, wie sie es schaffte, ihr Schicksal zu akzeptieren, woraus sie Mut und Hoffnung schöpft und wie wichtig Ziele und ein starkes Team sind.


Prof. Dr. Paul Brandl hat die Professur für Organisation und Prozessmanagement sowie Qualitätsmanagement an der FH Oberösterreich inne. 
Durch Erfahrungen aus den Bereichen Personalmanagement und -entwicklung sowie aus seinen Tätigkeiten am Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften oder am Institut für Erwachsenenbildung des BMUKS wirft er einen kritischen Blick auf die Entwicklungen im Pflegebereich.

Prof. Dr. Brandl ist auch Mitherausgeber der Blauen Reihe des Walhalla-Verlages "Sozialmanagement Praxis" und "Sozialmanagement Diskurs", ist Autor beim Nomos-Verlag und Springer-Verlag im Bereich Sozialmanagement sowie div. Artikel beim Vincent-Verlag.

Weitere Arbeitsbereiche in denen Prof. Dr. Brandl im Rahmen seiner Tätigkeit an der FH Oberösterreich und im selbstständigen Bereich tätig ist, sind: 
  • Optimieren von Arbeitsabläufen im Bereich der mobilen und stationären Altenbetreuung sowie von Gemeinden (Reinigung, Inkontinenzmaterial, Verblisterung, …) in Anlehnung an das Lean Management
  • Neugestalten von Dienstleistungen (Multifunktionales Altenheim, Tageszentrum am Bauernhof, Regionales Amazon, Seniorendorf, mobiler Neurologe, interne Dienstleister für soziale Dienstleister, Wäscheversorung mit RFID und QR-Code, Idee eines Sozialkaufhauses in Geschäftsmodell verwandeln, Kooperationen von Gemeinden und Pfarren, …)
  • Prozessbasiertes, wertschöpfungsorientiertes Qualitätsmanagement 4.0


Der studierte Theologe begann seine Berufslaufbahn 1991 bei der Caritas der Diözese Graz-Seckau als Leiter des Altenpflegeheimes in Graz.

Er war 1993 Mitbegründer der ARGE Steirische Heimleiter/innen und deren erster Vorsitzender sowie 1994 Gründungsmitglied des Bundesverbandes der Alten- und Pflegeheime Österreichs und von 2002 bis 2014 dessen Vorsitzender.

1999 wurde er Direktor zweier Häuser im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, bevor er 2011 zu SeneCura wechselte.

Johannes Wallner war Mitbegründer des Qualitätsmanagementsystems E-Qalin sowie ab 2005 gemeinsam mit dem Sozialministerium, den Ländern und QM-Expert/inn/en Mitentwickler des „Nationalen Qualitätszertifikats für Alten- und Pflegeheime in Österreich“, kurz NQZ.

Absolvierte Ausbildungen: Systemische Familientherapie, Personal- und Organisationsentwicklung, Coaching, EDE-Heimleiter
Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Markus Vincze leitet den Forschungsbereich „Sehen für Roboter“ an der TU Wien.
  
Nach Aufenthalten an der Yale University und bei Help-Mate Robotics in den USA, erhielt er 2004 die Habilitation für „Robotertechnik“.

Er vertritt Österreich in der europäischen Robotervereinigung euRobotics und leitete die EU Projekte wie ActIPret, robots@home und HOBBIT. Sein besonderes Interesse gilt der Erforschung von Methoden, um Robotern das Erkennen und Verstehen ihrer Umgebung beizubringen. So wurde der HOBBIT Roboter entwickelt, um alte Personen in ihrer Wohnung zu unterstützen, Dinge vom Boden aufzuheben, zu Fitnessübungen anzuregen, und im Notfall Hilfe zu rufen. Nach einem Jahr mit Tests in 18 Haushalten zeige sich die Bereitschaft der BenutzerInnen, solch einen Roboter als Hausgehilfen aufzunehmen. Allerdings wird die Serienentwicklung noch weitere Forschungsarbeiten benötigen.

Markus Vincze leitet an der TU Wien ein Projekt zur Entwicklung „Vertrauenswürdiger Roboter“.
Geboren am 7.9.1970 in Leoben, Bundesoberrealstufengymnasium Eisenerz, Wirtschaftsinformatikcollege – WIFI Niklasdorf.

24 Jahre Berufserfahrung beim Creditanstalt-Bankverein und der BAWAG P.S.K. mit ganzheitliche Ausbildung im Aktiv- und Passivgeschäft für Privat- und Firmenkunden, Vortragender in diversen Fach- und Verkaufsseminaren, Stellvertretender Vertriebsdirektor der BAWAG P.S.K. - Geschäftskunden & Freie Berufe Region Steiermark, Firmenkundenbetreuung Leoben.

Nach dem Verkauf seiner eigenen Crowdfunding Plattform im März 2018, ist Patrick Stix heute Geschäftsführender Gesellschafter der 21 Capital GmbH, welche die Vertriebseinheit der 21 Group AG ist.